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Hyaluronsäure-Spritzen bei Arthrose: Was können sie bewirken?

 

Hyaluronsäure-Spritzen In unseren Gelenken sind die Knochen von Knorpel überzogen. Der Knorpel ist für eine gute Gelenkfunktion von entscheidender Bedeutung.

Da Knorpel nicht durchblutet ist, erfolgt seine Ernährung durch die sich in der Gelenkflüssigkeit befindenden Nährstoffe. Der wichtigste Knorpelnährstoff ist die Hyaluronsäure.

Ist der Knorpel verletzt oder abgenutzt, sprechen wir von Arthrose. Einerseits ist die Gelenkmechanik gestört, andererseits reduzieren die Knorpelabbauprodukte den Nährstoffgehalt der Gelenkflüssigkeit erheblich. Es entsteht ein Teufelskreis, in dessen Folge der Knorpelverschleiß weiter voranschreitet.

Für die Linderung von Arthrosebeschwerden stehen uns eine Vielzahl von Therapien zur Verfügung. Neben gymnastischer Beübung oder Kühlung können die Schmerzen unter anderem medikamentös, durch Strombehandlung oder auch wirkungsvoll mit der Akupunktur behandelt werden. Keine der genannten Therapien wirkt jedoch so gezielt an der Ursache der Beschwerden wie die Gabe von Hyaluronsäure in das Gelenk. Hier wird die Ursache der Erkrankung selbst therapiert und nicht der Arthroseschmerz.

Hyaluronsäure-Spritzen verbessern neben der Knorpelernährung auch die Gelenkschmierung. Sie können also für einen längeren Zeitraum den fortschreitenden Verschleiß bremsen.

Die spürbar bessere Gelenkfunktion und Schmerzreduktion tritt im Verlauf der Behandlung allmählich ein. Wir empfehlen in der Behandlung der Arthrose 5 - 6 Injektionen im Wochenabstand. Eine solche Injektion ist in aller Regel nicht schmerzhaft und wird gut vertragen. Allergische Reaktionen auf den körpereigenen Stoff Hyaluronsäure sind nicht bekannt.

Sollten Sie noch Fragen zum Thema Arthrosebehandlung haben, sprechen Sie uns bitte an oder besuchen Sie einen unserer Arthrose-Vorträge .