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Engpass-Operation beim Impingement-Syndrom der Schulter



Häufig lässt sich die Schleimbeutelentzündung durch gezieltes Anspritzen mit einem entzündungshemmenden Medikament gut behandeln. Wird jedoch die Entzündung chronisch, so tritt eine schmerzhafte Vernarbung ein, die sich durch Spritzen oder gezielte Gymnastik nicht mehr zurücktreiben lässt.

In diesen Fällen kann eine wenig belastende Arthroskopie (siehe Gelenkspiegelung was ist das?) das Problem beheben. Der Eingriff ist in der Regel ambulant, ggf. aber auch mit nur einer Übernachtung im Krankenhaus stationär durchführbar.

Zwei wichtige Dinge werden bei dieser OP erreicht:

Einerseits wird der vernarbte und für die Schmerzen verantwortliche Schleimbeutel im Bereich des Engpasses entfernt. Nach der OP bildet sich der Schleimbeutel neu. Damit er sich nicht wieder entzündet, wird andererseits der knöcherne Engpass beseitigt. Dabei wird das oft unebene und nach unten gekrümmte Schulterdach mit einem Spezialinstrument geglättet und so der Engpass beseitigt.

Nach der OP ist dem Patienten das Bewegen des Armes erlaubt. Je nach körperlicher Beanspruchung beträgt die Dauer der Arbeitsunfähigkeit zwischen 1 und 6 Wochen.

Bis zum Erreichen einer normalen Schulterfunktion ist eine regelmäßige Krankengymnastik unerlässlich.

 

Engpass Schulterdach Engpass Schulterdach

Hier besteht ein ausgeprägter
Engpass unter dem Schulterdach
(roter Pfeil).

Das selbe Schultergelenk
nach Beseitigung des Engpasses

     

Dekompressions-OP Arthroskopisches Bild während
der Dekompressions-OP: 
Mit Hilfe einer feinen Fräse
wird der Engpass
schonend beseitigt