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Presseartikel


»gng«-Ärzte operieren demnächst in St. Josef

Gießener Allgemeine, 21. Mai 2011

Orthopädisches Facharztzentrum beendet zum 1. August die Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus

Der »Gesundheitsstandort Gießen« rund um den Seltersberg nimmt immer beeindruckendere Gestalt an: Nachdem das neue Universitätsklinikum bezogen und das »Balserische« Krankenhaus auf der anderen Straßenseite seine Aufstockungsmaßnahme beendet hat, läuft zwischen der Liebig- und der Wilhelmstraße, dicht neben dem »Gesundheitszentrum Martinshof«, nunmehr der »Countdown« für den Bezug des Erweiterungsbaues des St. Josefs Krankenhauses.

Die Fertigstellung des imponierenden Traktes mit seinen 4500 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche steht in Kürze bevor. Sie war Voraussetzung für eine Modernisierung und »Entflechtung« der Stationen und eine Erhöhung der Bettenzahl von 154 auf 170. Zehn dieser »neuen Betten« werden den sieben Fachärzten des am Beginn der Frankfurter Straße angesiedelten »Gesundheitsnetzes Gießen« (gng) zur Verfügung stehen. Das Orthopädische Facharztzentrum hatte bisher im »Evangelischen Krankenhaus Mittelhessen« (EV) auf der Hardt operiert.

Dass man sich trotz der positiven Zusammenarbeit nach eingehenden Gesprächen zu einem Wechsel und einer neuen Partnerschaft entschlossen habe, begründete Volker Radke, Ärztlicher Direktor des gng, mit dem Argument der räumlichen Nähe: »Vom gng bis zum Josefs-Krankenhaus sind es zu Fuß nur zwei Minuten«. Diese Situation erlaube die Kombination der Tätigkeit eines niedergelassenen Spezialisten mit einer operativen klinischen Tätigkeit. »Die Ärzte können jederzeit rasch bei ihren stationären Patienten in den neugestalteten Räumen sein«.

»Wir sind davon überzeugt, mit den gng-Fachärzten in hohem Maße qualifizierte und leistungsfähige Partner für die Ergänzung unseres eigenen unfallchirurgisch-orthopädischen Schwerpunktes unter Chefarzt Dr. Hermann Lieser gewonnen zu haben«, begründete Andreas Leipert, Geschäftsführer des St. Josefs Krankenhauses, die Entscheidung. Angesichts der in kontinuierlichen Umfragen geäußerten »außerordentlichen Zufriedenheit« der Patienten mit medizinischer und pflegerischer Behandlung im traditionsreichen St. Josefs Krankenhaus sei er sicher, dass auch die künftigen »gng-Patienten« die jetzt getroffene Entscheidung zu schätzen wüssten. Leipert gab sich zuversichtlich: »Unser Partner stößt zum richtigen Zeitpunkt zu uns.«

Im St.Josefs-Krankenhaus, so Chefarzt Lieser, werden derzeit jährlich insgesamt rund 1000 orthopädisch-unfallchirurgische Eingriffe mit Schwerpunkt Gelenkersatz, davon rund 140 Knie- und 170 Hüftendoprothesen vorgenommen. Mit weiteren rund insgesamt 1000 Eingriffen aus dem breiten operativen gng-Behandlungsspektrum – von arthroskopischen minimalinvasiven Operationen und Kreuzbandplastiken bis zu Eingriffen an Ellenbogen und Hand sowie angeborenen und erworben Fehlstellungen bei Kindern – stoße das »gng« dazu, ergänzte dessen ärztliche Direktor. Verwaltungsleiter Leipert: »Engpässe sind nicht zu erwarten – wir haben genügend OP-Kapazität«.  

 

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