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Presseartikel


Gesundheitsnetz Gießen hat „Tschüss Aua!“ als Motto

Gießener Anzeiger, 2. Dezember 2006

Medizinisches Kompetenzzentrum für Krankheiten des Bewegungsapparats eröffnet

GIESSEN /cvg.) Große Transparente mit der Aufschrift „Tschüss Aua!“ künden davon, dass sich etwas am Standort der ehemaligen Technikerkrankenkasse und der DAS in der Frankfurter Straße 1 in Gießen tut. Noch stehen Baugerüste rund ums Haus. Aber seit dem 20. November hat dort das Gesundheitsnetz Giessen (gng) seine Arbeit aufgenommen. Die Hintergründe erläutern die Orthopäden Dr. Hans-Peter Matter und Dr. Peter Rosenkranz dem Anzeiger.

Neben Herzerkrankungen und Krebs gehören Beschwerden rund um den menschlichen Stütz- und Bewegungsapparat zu den großen Volkskrankheiten. In dem neuen medizinischen Kompetenzzentrum bieten nun rund 30 Personen – Fachärzte und Mitarbeiter – ihre Dienste auf rund 2000 Quadratmetern Fläche an. Sie wollen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit den Patienten bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates eine optimale Diagnose und neue Therapien anbieten.
Initiator des Gesundheitsnetzes Giessen ist der Facharzt für Orthopädie Hans-Peter Matter, Nachfolger von Rosenkranz. Rosenkranz hatte seine Praxis im Seltersweg und hat sich nun nach eigenen Angaben weitestgehend aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. „Ich betreue nur noch ein paar Privatpatienten, ansonsten stehe ich im Hintergrund als Berater für das neue Netzwerk zur Verfügung“, erklärte Rosenkranz im Gespräch mit dem Anzeiger.
„Im Zentrum ärztlicher Arbeit soll der Mensch stehen“, unterstreichen Matter und Rosenkranz. Diesem Credo folgend, hatte Matter überlegt, wie speziell in seinem Fachgebiet, der ärztlichen Versorgung rund um den Bewegungs- und Stützapparat, eine Möglichkeit geschaffen werden könnte, den Patienten keine langen Wege zuzumuten. Am neuen Standort, dem ehemaligen Geschäftssitz der Techniker-Krankenkasse und der Versicherung DAS, sollen nun disziplinübergreifend verschiedene Fachärzte für Privat- und Kassenpatienten gleichermaßen bereitstehen.
„Wie setzen neueste medizinische Geräte ein, unter anderem ein digitales Röntgengerät und ein Ultraschallgerät“, erklären Matter und Rosenkranz den Vorteil eines solchen Verbunds.
Wie Matter sagt, stehen am gleichen Standort noch ein Internist, ein Bereich für ambulante Rehabilitation sowie eine eigenständige große physiotherapeutische Abteilung beriet.
Nach Angaben der beiden Ärzte ist noch ein Krankenhaus im Netzwerk, in dem für Operationen Belegbetten zur Verfügung stünden. Das Krankenhaus beabsichtige aber selber mit eigenen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. „Dem wollen wir nicht vorgreifen“, sagte Matter.
Den gegenwärtigen Bestrebungen von Politik und Wirtschaft, in Mittelhessen ein medizinisches Kompetenzzentrum zu etablieren, sehen Matter und Rosenkranz „mit großem Interesse entgegen.“

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