Terminvereinbarung:
0641/ 460 60 300 - 301
Privatsprechstunde:
0641/ 460 60 -480

Presseartikel


Medizinisches Zentrum auf 2000 Quadratmetern

Gießener Allgemeine, 25. November 2006

»Tschüss Aua! «: Fachärzte haben sich in der Frankfurter Straße 1 zusammengeschlossen

Gießen (pd). Wer in den vergangenen Wochen den Seltersweg über das Elefantenklo angesteuert hat, der konnte sie eigentlich gar nicht übersehen: Der riesige Transparente mit der Aufschrift »Tschüss Aua!« zieren die Fassade entlang der Frankfurter Straße 1. Inzwischen ist das Geheimnis, das sich hinter den großen Lettern verbirgt, gelüftet. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern entsteht an prominenter Stelle ein medizinisches Kompetenzzentrum, das sich das lautmalerische Motto auf den Fahnen zum Programm gemacht hat. Über Idee, Umsetzung und Ziele des neuen Zentrums informieren im AZ-Gespräch die Orthopäden Dr. Peter Rosenkranz und Dr. Hans-Peter Matter.

Initiator des »Gesundheitsnetzes Gießen« (gng), in dem sich eine Reihe von Fachärzten zusammengeschlossen haben, ist Dr. Matter. Er ist Nachfolger von Dr. Rosenkranz, der jahrzehntelang eine Praxis im Seltersweg betrieben hat, jetzt noch einige Privatpatienten betreut und das gng als Mentor beratend unterstützt. Beide beschäftigen sich seit längerer Zeit mit der Möglichkeit, Patienten eine optimale ganzheitliche Versorgung anzubieten. Das Ergebnis: 2005 gründete Matter als Facharzt für Orthopädie das Gesundheitsnetz Gießen als Medizinisches Versorgungszentrum.

Inzwischen haben die Initiatoren des gng ein geeignetes Domizil gefunden. In der Frankfurter Straße 1 wurden die ehemaligen Räume der Techniker Krankenkasse und der DAS-Versicherung bezogen. Auf rund 2000 Quadratmetern Fläche sollen durch die Kooperation interdisziplinär arbeitender Fachkollegen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates für die Patienten vollkommen neue Behandlungs- und Therapiewege geschaffen werden. Er verfolge schon lange das Ziel, mit Kollegen fachübergreifend in einem Haus zusammenzuarbeiten, erläutert Dr. Matter das Prinzip der kurzen Wege und des teamorientierten Miteinanders. In dem neuen Versorgungszentrum stehen den Patienten außer einer Reihe von Orthopäden eine große physiotherapeutische Abteilung und ein Internist sowie ein Bereich für ambulante Rehabilitation zur Verfügung. »Hier sind rund 30 Menschen im Dienste der Gesundheit aktiv«, sagt Dr. Matter. Dem Zentrum stehen die neueste Medizintechnik (etwa eine digitale Röntgenanlage und ein Ultraschallgerät, das modernste sonographische Möglichkeiten bietet) sowie für Operationen Belegbetten in einem Gießener Krankenhaus zur Verfügung. Die beiden Orthopäden sehen das gng als Versuch, auf dem Feld der ambulanten Medizin eine neue Struktur zu schaffen. Rosenkranz und Matter: »Hier wird Neuland betreten.«

 

gng - Medizinisches Zentrum pdf_buttonArtikel im PDF-Format