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Presseartikel

 

Ein »Novum« in der fachärztlichen Versorgung«

Gießener Allgemeine, 29. Juli 2007

»Gesundheitsnetz Gießen« offiziell eröffnet – Fachübergreifende ambulante Versorgung geboten

Gießen (if). Auch Patienten, die nicht mehr flotten Fußes auf das »Gesundheitsnetz Gießen« (gng) zustrebten, mussten gestern Morgen unverrichteter Dinge umkehren: Das in der Frankfurter Straße 1 auf rund 2000 Quadratmetern entstandene »Medizinische Versorgungszentrum«, in dem ein halbes Dutzend Ärzte auf dem Gebiet der Erkrankungen des Bewegungsapparates zusammenarbeitet, wurde im Beisein vieler Gäste des öffentlichen Lebens eröffnet.

»Wir haben dabei die im Gesundheitsmodernisierungsgesetze seit 2004 eingeräumte Möglichkeit einer fachübergreifenden ambulanten Versorgung mit Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen konsequent umgesetzt«, sagte Dr. Hans-Peter Matter, der ärztliche Leiter der Einrichtung. Ziel sei es, mit einer Bündelung der Kompetenz und einer optimierten Ablauforganisation eine hochqualifizierte Patientenversorgung zu bieten. »Im Bereich der fachärztlichen Versorgung stellt das gng ein absolutes Novum dar, das in dieser Form in Hessen kein zweites Mal existiert«.

Die eigens aus Wiesbaden angereiste hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger beglückwünschte die Ärzte zu dem »mutigen Schritt«, mit dem sie die Chancen der Veränderungen im Gesundheitswesen nutzten. Ziel der Landesregierung sei es, den Gesundheitsstandort Mittelhessen weiter auszubauen, um an einem Ort den Patienten unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten und Fachwissen aus erster Hand anzubieten. Als vorbildlich bezeichnete die Ministerin die anvisierte Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Krankenhaus, dessen Repräsentanten man – zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der in Frankfurt angesiedelten Klinikkette »Agaplesion«, Bernd Weber, und deren Aufsichtsratsvorsitzendem, Staatsminister a. D. Armin Clauss – unter den Gästen bemerkte. Dankbar für den Entschluss, »in Mittelhessen Neues auf die Beine zu stellen«, gratulierte Oberbürgermeister Hans-Peter Haumann für Magistrat und Stadtverordnetenversammlung, wobei er die Verdienste von Dr. Peter Rosenkranz beim Zustandekommen der neuen Einrichtung würdigte.

Für die heitere Note sorgte Harald Pfeiffer vom Stadttheater Gießen mit süffisanten Bemerkungen über Medizin und Mediziner. Den Dank dafür – einen grafisch gestalteten Gutschein für eine »Gratisbehandlung« – nahm er mit der Bemerkung »Ich habe eine große Familie« an, nachdem Ministerin und OB mit Hinweis auf juristische Konsequenzen die Gabe dankend abgelehnt hatten.

 

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