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Presseartikel

 

Gesundheitsnetz einmalig in Hessen

Gießener Anzeiger, 29. Juni 2007

Lautenschläger eröffnet medizinisches Versorgungszentrum in der Frankfurter Straße

GIESSEN (ÄAT). Das Ziel ist die bessere und kostengünstigere Versorgung von Patienten. Als ein Schritt in diese Richtung wurde gestern das Gesundheitsnetz Gießen (gng) in der Frankfurter Straße eröffnet. Hessens Sozialministerin Silke Lautenschläger und Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann begrüßten diese neue Einrichtung, in der die verschiedensten Spezialisten zusammenarbeiten, Mehrfachuntersuchungen vermieden werden. Eine Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus rundet das Projekt ab.
Dr. Hans-Peter Matter, ärztlicher Direktor im Gesundheitsnetz Gießen, erläuterte die Aufgaben: „Um eine optimale Ablauforganisation im interdisziplinären Miteinander aller Mitarbeiter unseres Hauses gewährleisten zu können, waren viele Monate harter Arbeit nötig. Diese Arbeit hat sich gelohnt. – das Gesundheitsnetz Gießen kann allen seinen Patienten umfassende und ganzheitliche medizinische Dienstleistungen auf 2000 Quadratmetern Praxisfläche anbieten.“
Besonders stolz sei man im Gesundheitsnetz Gießen darauf, dass die Ablauforganisation optimiert wurde, so Matter weiter: „Wir haben es uns zum Ziel gemacht, eine hoch qualifizierte und hoch engagierte Patientenversorgung bieten zu können – dieses Ziel haben wir, nicht zuletzt durch viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge unserer Patienten, erreicht.“ Und weiter: „Im Bereich der fachärztlichen medizinischen Versorgung stellt das Gesundheitsnetz Gießen ein absolutes Novum das, etwas, das es in dieser Form und in diesem Umfang in Hessen bislang kein zweites Mal gibt.“
Er sei stolz auf das Engagement der Ärzte in diesem Gesundheitsnetz, meinte der Oberbürgermeister. Das Produkt sei nicht nur patientennah, sondern stärke den Standort Gießen in der Gesundheitsregion Mittelhessen.
Silke Lautenschläger begrüßte den Ausbau von Kooperationsmodellen im Gesundheitswesen auf regionaler Ebene: „Durch eine Vernetzung der örtlichen Akteure entsteht für die Patienten ein doppelter Gewinn: Ihre ärztliche Versorgung im Krankheitsfall wird deutlich verbessert und die Kosten werden spürbar begrenzt“, erklärte sie bei der Eröffnung des Gesundheitsnetzes, einem Medizinischen Versorgungszentrum. Durch die Zusammenarbeit der niedergelassenen Haus-,Fachärzte und stationären Einrichtungen würden belastende Doppeluntersuchungen vermieden. Eine rasche Daten- und Befundübermittlung sowie kollegiale Rücksprache verkürzten die Informationswege bei Diagnostik und Therapie und stellten die Weichen für die bestmögliche Behandlung: „das Notwendige wird zügiger, qualitätsgesicherter und abgestimmter getan, das Überflüssige begründet weggelassen.“
Als überzeugendes Modell bezeichnete die Ministerin das neue Gesundheitsnetz, dessen erklärtes Ziel die ganzheitliche medizinische Versorgung im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates sei. Zahlreiche Fachärzte vom Orthopäden über den Sportmediziner bis hin zum Spezialisten für Schmerztherapie hätten sich in diesem Netz zusammengeschlossen und arbeiten darüber hinaus als Belegärzte am Evangelischen Krankenhaus.
 

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